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Dafür sind die eure Körper, eure Vorhaben und unsere KünstlerInnen viel zu individuell. Deshalb sichert euch am besten einen unverbindlichen Beratungstermin persönlich in unseren Studios.

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Pflegeanleitung Tattoo


Allgemeines

Ein Tattoo verursacht eine Verletzung, ähnlich einer großflächigen Schürfwunde, über die Mikroorganismen eindringen können. Eine frische Tätowierung, die unter hygienischen Bedingungen auf einer sauberen und gesunden Haut durchgeführt wurde, kann als oberflächliche, unkomplizierte Wunde angesehen werden. Eine sorgfältige Nachsorge trägt zur raschen Wundheilung bei und reduziert das Risiko einer Infektion.


Hygiene

Halte das frische Tattoo unbedingt sauber. Es handelt sich hierbei schließlich um eine offene Wunde, die sich bei mangelnder Hygiene entzünden kann. Achte in der ersten Woche auch bitte immer darauf, dass Du frisch gewaschene bzw. desinfizierte Hände hast oder Einweghandschuhe trägst, wenn Du deine Tätowierung pflegst.

Trage bitte eine Tattoo-/Wund-Salbe dünn auf das Tattoo auf (Achtung: Vaseline, Melkfett oder Bodylotions sind nicht geeignet!) Das Tattoo sollte nicht erstickt werden, deshalb bitte auch drauf achten, Luft dran zu lassen, um den Heilvorgang zu beschleunigen.

Halte die Tätowierung nach drei Tagen mit einer Tattoo-/ Wund-Salbe weiter feucht, bis die Kruste verschwunden ist. Die Tätowierung nicht mehr abdecken.

Wenn die Kruste vollständig verschwunden ist, sollte weiterhin eine Wund- und Heilsalbe 2 bis 3 Wochen lang mehrmals täglich aufgetragen werden, um ein Austrocknen der Tätowierung zu verhindern.


Folien-Wundverband

Alternativ kann auch ein Folien-Wundverband (Suprasorb o.ä.) verwendet werden, der sich wie "eine zweite Haut" auf die Wunde legt. Er wird am Tag der Tätowierung aufgebracht und in der Regel 4-6 Tage getragen, solange es sich angenehm anfühlt und keine Wundflüssigkeit austritt.

Sobald der Wundverband beginnt, sich zu lösen, entferne ihn vorsichtig. Verwende anschließend auch hier weiter die Tattoo-/Wund-Salbe , bis Dein Tattoo völlig abgeheilt ist.


Bitte meiden

In der ersten Woche nach dem Tätowieren keine bewegungsintensiven bzw. schweißtreibenden Tätigkeiten ausführen (z.B. Sport).

Gehe in den ersten 2 Wochen, bzw. bis das Tattoo ganz verheilt ist, bitte nicht schwimmen, baden oder in die Sauna (Duschen ist kein Problem). Auf Sonnenbaden und Solarium solltest du 2 bis 3 Monate verzichten.

In der ersten Woche den Kontakt mit Dreck und Öl, sowie Tierhaaren an dem Tattoo unbedingt vermeiden, ebenso Kosmetika (wie Cremes, Lotionen, Parfum, Make-up usw.). Die Tätowierung sollte während der Heilungsphase nur mit sauberer Kleidung in Kontakt kommen.

Wenn Sonnenstrahlung nicht vermieden werden kann, kann nach dem vollständigen Verheilen der Tätowierung eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor verwendet werden. Diese ist aber nur eingeschränkt wirksam! Nicht vollständig verheilte Tätowierungen sollten keinem direkten Sonnenlicht ausgesetzt und unbedingt abgedeckt werden.

Sollte sich Wundschorf bilden, löse diesen auf keinen Fall ab. Kratzen sollte ebenfalls vermieden werden. Wenn’s juckt, nur leicht mit der flachen Hand klopfen! Reibende Kleidungsstücke nach Möglichkeit vermeiden!


Hautdesinfektionsmittel (Antiseptika) können den Heilungsprozess beeinträchtigen. Antibiotika können zu einer Antibiotikaresistenz von Bakterien oder Allergien führen. Beide sollten nicht ohne medizinischen Rat verwendet werden.


Normaler Heilungsverlauf

Nässen (klare oder rosafarbene Flüssigkeit vermischt mit Tätowiertinte) ist in den ersten Tagen normal.

Rötungen im Bereich der Tätowierung sowie leichte Schwellungen in den ersten Stunden bis Tagen sind völlig normal. Sie sollten täglich weniger werden.

Fieber oder Frösteln können in den ersten 12 Stunden nach der Tätowierung auftreten. Wenn sie anhalten oder stark sind, sollten sie als Anzeichen einer Infektion angesehen werden, die sofortiges medizinisches Eingreifen benötigen.

Bei genauem Befolgen der Pflegeanleitung sollte das Tattoo binnen 7 bis 10 Tagen oberflächlich abgeheilt sein. Dann ist die Gefahr einer Infektion ist so gut wie ausgeschlossen.


Bedenklicher Heilungsverlauf

Folgende Symptome sind Anzeichen eines abnormalen Heilungsverlaufes:

verstärktes Nässen

Absondern einer gelblichen bis grünlichen, klebrigen Flüssigkeit (Eiter)

unangenehmer Geruch

verstärkte schmerzhafte Rötung, die sich rund um den tätowierten Bereich ausbreitet

verstärkter pochender Schmerz und Brennen in und um den tätowierten Bereich

fehlende Mobilität oder Probleme bei der Bewegung von Gliedmaßen/eines Teils des Körpers

hohes Fieber und grippeähnliche Symptome (als Zeichen einer ernsthaften Infektion)

rote Linien, die über die Haut laufen

z.B. rote Linien, die von einem kürzlich tätowierten Bereich auf dem Handgelenk oder der Hand über den Unterarm bis hin zum Oberarm laufen. Dies kann auf eine Sepsis hindeuten (“Blutvergiftung”).

Im Falle eines bedenklichen Verlaufes suche bitte sofort einen Arzt oder eine Gesundheitsfachkraft auf. Wir sollte ebenfalls gleich informiert werden.

Einige Menschen (z. B. Personen mit Diabetes oder Immunsuppression usw.) haben ein erhöhtes Risiko, eine Wundinfektion zu erleiden. Sie sollten daher sofort einen Arzt aufsuchen, wenn Anzeichen einer Infektion auftreten.


Anzeichen einer Allergie

Bei Kunden mit einer bereits bestehenden Allergie gegen bestimmte Produkte (z. B. Nickel, Antiseptika und Salben) können Ekzeme im Bereich der Tätowierung und der Umgebung auftreten, die sich manchmal über den ganzen Körper ausbreiten können. Diese können innerhalb von Stunden bis zu Tagen nach der Tätowierung auftreten und sich als Ausschlag mit Rötung und Jucken oder auch als kleine Blasen mit klarem Wundwasser zeigen.

Sollte in den ersten Tagen eine Allergie auftreten, keine Pflegeprodukte mehr verwenden und einen Arzt aufsuchen. Allergische Reaktionen gegen Farbpigmente sind selten. Sie können allerdings noch Wochen, Monate oder Jahre nach der Tätowierung auftreten. Sie sind nur schwer zu behandeln und erfordern besondere Kenntnisse.